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Einen Tag einfach Kind sein


Ein Besuch im Haus Eden – am internationalen Kindertag.

Am Stadtrand von Tirana, inmitten des Viertels Bregu i Lumit, liegt das Kinderzentrum Eden. Auf dem Weg dorthin muss sich unsere Taxifahrerin durchfragen, denn Straßennamen gibt es hier keine. Auch auf der Landkarte existiert das Gebiet nicht, obwohl im Viertel rund 60.000 Menschen leben. Der Großteil davon gehört zur Gruppe der Roma und Balkan-Ägypter. Letztere sind albanisierte Roma, die sich allerdings nicht als Teil der Roma-Gesellschaft betrachten. Beide Volksgruppen sind stark von Armut betroffen. In Bregu i Lumit fehlt es an Arbeit, medizinischer Versorgung und vor allem an Perspektiven.

Das Kinderzentrum Eden möchte für die kleinsten Bewohner des Viertels ein sicherer Zufluchtsort sein. Betrieben wird das Haus von der NGO SHKEJ. Die Einrichtung finanziert sich vollkommen durch Spenden. Diese kommen unter anderem von der Caritas St. Pölten. Die Kinder und Jugendlichen bekommen hier warme Mahlzeiten, Unterstützung beim Lernen und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Am 1. Juni, dem internationalen Tag des Kindes, der in Albanien schon zur Zeit des kommunistischen Regimes groß gefeiert wurde, können die Kleinen einen Tag lang sorglos sein.

Durch einen kleinen Garten gelangt man zum Eingang des Kinderzentrums Eden.

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Foto: Alina Neumann

Text: Katrin Blaß und Laura Reibenschuh

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Katrin Blaß

Geht gerne Klettern, Skifahren und Tanzen. Mag gutes Essen und roten Wein. Doch am Liebsten mag sie Doggo Lea. Lebt nach dem Motto: Collect memories not things! Findet Graz gut.

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